Bestimmte Bestandteile sollten immer in der Nahrung enthalten sein, damit ein Hund alles bekommt, was er für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden benötigt.
Fette: Sie dienen der Zufuhr von Energie und sind wichtig für den Stoffwechsel, die Entwicklung von Fell und Haut und fördern Abwehrkräfte. Sie schützen das Nervengewebe und begünstigen Wachstum und Fruchtbarkeit, außerdem verhindern sie die Bildung von Schlacken im Körper.
Fette sollten naturbelassen sein, daher ist die Verwendung von kaltgeschlagenem oder kaltgepresstem Öl ein wichtiges Kriterium bei der Nahrungsherstellung.
Da Fett sehr sättigend ist, sollte sein Anteil am Futter 10% nicht überschreiten.
Proteine: Sie sind wichtig für den Erhalt und den Aufbau der Körpersubstanz, wie zum Beispiel Muskeln und Fell. Zudem sind Proteine ein bedeutsamer Energielieferant und wichtig für die Zellerneuerung. Während minderwertiges Eiweiß zu Knochenstoffwechselentgleisung, Hautproblemen und einem schwachen Immunsystem führt, sorgt hochwertiges Eiweiß unter anderem für schnellen Haarwuchs.
Kohlenhydrate: Dies sind Stärke und Zucker. Sie fördern die Leistungsfähigkeit der Hunde und liefern Energie. Kohlenhydrate sind in erster Linie in pflanzlicher Nahrung vorhanden und sind quasi umgewandelte und gespeicherte Sonnenenergie. Damit sie sich positiv auf den Hund auswirken, ist es wichtig, dass sie in ihrer natürlichen Ganzheit mit allen Vitalstoffen der Pflanze verbunden bleiben.
Ballaststoffe: Sie sind die unverdaulichen Bestände der pflanzlichen Lebensmittel. Sie sind wasserbindend und darmregulierend. Ballaststoffe machen schneller satt, regen den Darm an und fördern eine gesunde Darmflora.
Vital- und Aromastoffe: Sie stärken das Immunsystem, schützen vor Allergien und steigern die Aktivität. Damit der Körper des Hundes die Hauptnährstoffe Fett, Kohlenhydrate und Eiweiß richtig aufnehmen kann, müssen die Vitalstoffe ausreichend und im richtigen Verhältnis im Futter vorhanden sein.