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Brustgeschirr an Stelle des allgemein gebräuchlichen Halsbandes

Verhaltensbeobachtungen an Hunden haben zu dem Ergebnis geführt, dass der Hals eine besondere Rolle im Sozialverhalten eines Hundes spielt.

Legen wir unseren Hunden ein normales Halsband an, befinden wir uns auf äußerst sensiblen Boden. Jeden Ruck bzw. Zug, der von der Leine auf den Hals übertragen wird, empfindet der Hund als äußerste Drohgeste.

Unter Hunden wird das Greifen im Halsbereich dazu verwendet, sich ernst gemeinte Achtung zu verschaffen. Die Hunde fordern damit den gegenseitigen Respekt. Wir Menschen verwenden den Ruck am Hals meistens unbedacht und oft als „Erziehungs- Maßnahme“. Der Hund kann diese Maßnahme in ihrer Bedeutung nicht verstehen, weil Hunde sich nicht zur "Leinenführigkeit" erziehen !!! Bei jedem Zug oder Ruck am Hals wird für den Hund die Frage nach dem Respekt angesprochen. Diese bleibt unbeantwortet, weil uns Menschen die soziale Wirkung, die diese Maßnahme auslöst, gar nicht bewusst ist. Der Hund reagiert auf den gegebenen Ruck in „hundlicher“ Reaktion. Entweder lernt er, sich darüber hinweg zusetzen, zieht erst recht und wird aggressiv dabei. Oder er ist so beeindruckt, dass er aus Angst vor der Einwirkung am Hals nicht mehr wagt, nach vorne zu gehen. Diese Impulse werden extrem negativ über das Anlegen von sogenannten "Erziehungshalsbändern", das sind die Würger, Stachelhalsbänder und Elektroschockhalsbänder, usw. verstärkt.

Der Hals als "soziale Empfangsstation" ist also ein äußerst empfindlicher Bereich für soziale Impulse. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, den Hals des Hundes zu schonen. Mit Hilfe eines Brustgeschirres können wir beim ziehenden Hund zumindest die Einwirkungen über den Hals vermeiden. Wir können ihm damit soziale Missverständnisse ersparen. Wir laufen auch nicht Gefahr, gesundheitliche Beeinträchtigungen oder sogar gesundheitliche Schädigungen am Hals und im Wirbelsäulenbereich, die durch das Würgen und Rucken am Hals entstehen können, zu verursachen. Das Brustgeschirr muss unbedingt dem Körper des Hundes angepasst sein und ein Brust- und Rückenstück aufweisen. Über ein gut angepasstes Brustgeschirr allein wird allerdings das Problem des ziehenden Hundes nicht gelöst. Wir Menschen sollten unserem Hund vom Welpenalter an das Ziehen an der Leine gar nicht erst angewöhnen, um es ihm dann, wenn er genug Kraft entwickelt hat und der Leidensdruck für den Menschen unerträglich wird, wieder mühsam abgewöhnen zu müssen. Hat ein Hund das Ziehen an der Leine bereits gut gelernt, so kann auch hier mit Hilfe des Brustgeschirres und wohlwollender Konsequenz schnell und nachhaltend Abhilfe geschaffen werden

  • kein Würgen
  • kein Zug am Hals
  • Stärkung der positiven Bindung zwischen Hund und Mensch
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Die Informationen zum Brustgeschirr stellen wir Ihnen mit freundlicher Genehmigung vom Institut Feltmann - v. Schroeder zur Verfügung.

Institiut Feltmann - v. Schroeder
Ahornweg 24
95445 Bayreuth
Tel.: 0921 741070
Fax: 0921 741071
www.institut-feltmann.com



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